Liebe PatientInnen und Patienten,

 

ich bin froh, dass die Corona-Infektionszahlen inzwischen deutlich nachlassen und dass der Verlauf in Deutschland sehr milde ist/war.

Viele Menschen haben die Entschleunigung durch die Restriktionen als sehr wohltuend erlebt. Andere sind durch die Restriktionen in schwierige Situationen gekommen (soziale Isolation, finanzielle Probleme). Ich habe mich insbesondere oft gefragt, ob die Reduzierung der Infektionszahlen rechtfertigt, dass Menschen im Krankenhaus, im Altenheim oder auf dem Sterbebett allein sind.

 

Ich bin froh, dass viele Einschränkungen inzwischen gelockert werden. Gleichzeitig werfen sowohl die Einschränkungen als auch die Reihenfolge der Lockerungen und die Verteilung der Gelder im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie viele, viele Fragen auf.

 

Im Internet gibt es viele Blogs und kritische Meinungen dazu über die ich sehr froh bin.

 

Aber es gibt auch die individuelle Ebene, die Ängste und die Gefährdung, die jede/r Einzelne erlebt und die sein/ihr Leben beeinflusst.

Viele Menschen hatten und haben ein Bedürfnis, über die üblichen Hygiene-Maßnahmen hinaus einer Corona-Infektion vorzubeugen.

 

Zur Vorbeugung empfehle ich:

 

- tägliche Bewegung an der frischen Luft 45 - 60 Minuten

- Wechselduschen, ausreichend Schlaf, gute Ernährung (biologisch, vitaminreich, möglichst regional und saisonal), wenig Alkohol, Nikotinverzicht

 

- Echinacin/Echinacea Frischpflanzenextrakt 2x/Tag 50 Tropfen

 

- Vitamin C –reiches Obst und/oder Vitamin C als Nahrungsergänzung ca. 1 g/Tag

 

- virentötende Nahrungsmittel (Ingwer, Knoblauch, Zimt), ggf. auch als Tee

 

- Gurgeln mit 5 Tropfen Propolis-Tinktur in 20 ml Wasser 2x/Tag

 

- Vitamin D 1000 IE/Tag

 

- Grapefruitsamenextrakt als Nahrungsergänzungsmittel

 

- evtl. das homöopathische Präparat von Peter Chappel 2x/Woche 3 Globuli

 

- Unterstützung der Darmflora ggf. durch Zufuhr von Prä- und Probiotica

 

 

 

Bei den ersten Anzeichen grippaler Symptome können zusätzlich täglich 4 x 1.2 g Artemisiapulver eingenommen werden, z.B. in Form von Kapseln oder Tabletten oder 800-900 mg Artemisinin (da zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen u.a. Malaria-Medikamente diskutiert werden und Artemisia annua nachweislich eine Wirkung bei Malaria hat)

 

Bei Artemisinin handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der in den Blättern und Blüten des Einjährigen Beifußes (Artemisia annua) enthalten ist. Artemisinin wird bereits in der Jahrtausende alte traditionelle chinesische Medizin erwähnt. Artemisia annua enthält 0,3-0,5% Artemisinin.

 

 

Um die Krankheit möglichst milde ablaufen zu lassen, ist die Stärkung des eigenen Immunsystems wichtig. Eine Möglichkeit dazu ist klassisch-homöopathische Behandlung, deren Ziel es ist, die individuelle "Lebenskraft" zu stärken.

Wichtig ist es auch, durch die empfohlenen Hygienemaßnahmen die Zahl der Viren weitgehend zu reduzieren, damit der Verlauf der Krankheit im Fall einer Infektion möglichst milde ist.

 

Bitte melden Sie sich beim Auftreten von stärkeren grippalen Symptomen telefonisch in der Praxis, damit wir ein geeignetes homöopathisches Mittel für Sie finden und über das weitere Vorgehen entscheiden können!

 

Gern berate ich Sie auch bezüglich der Mittel, die bei einem akuten Infekt in Frage kommen.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie gut durch diese Zeit kommen!

 

 

 

Ihre G. Treutler-Walter