Liebe PatientInnen und Patienten,

 

aufgrund der aktuellen Situation möchte ich Ihnen meine derzeitige Meinung zur Corona-Pandemie erläutern.

 

Das Virus scheint sehr, sehr ansteckend zu sein und es führt bei einigen wenigen Menschen zu schweren Atemwegserkrankungen bis hin zum Tod.

 

Es ist bekannt, welche Menschen zur Risikogruppe gehören, nämlich:

 

(lt. Robert-Koch-Institut     -     Stand: 23.3.2020

 

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben:

 

  • Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an. Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz). Da unspezifische Krankheitssymptome wie Fieber die Antwort des Immunsystems auf eine Infektion sind, können diese im Alter schwächer ausfallen oder fehlen, wodurch Erkrankte dann auch erst später zum Arzt gehen.
  • Auch verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere sowie Krebserkrankungen scheinen unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.
  • Bei älteren Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen ist das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf höher als wenn nur ein Faktor (Alter oder Grunderkrankung) vorliegt; wenn mehrere Grunderkrankungen vorliegen (Multimorbidität) dürfte das Risiko höher sein als bei nur einer Grunderkrankung.
  • Für Patienten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht, oder wegen Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken, wie z.B. Cortison) besteht ein höheres Risiko.

 

All diese Menschen sollten sich unbedingt durch strenge Hygienemaßnahmen und weitgehende soziale Isolation vor Ansteckung schützen.

 

Wahrscheinlich wird für viele andere Menschen es nicht vollständig möglich sein, sich vor Ansteckung zu schützen. Die Sterberate in Deutschland ist derzeit relativ gering. Hinzu kommt, dass so wenig Tests gemacht werden, dass die Dunkelziffer derjenigen, die Kontakt mit dem Virus hatten und die Erkrankung unwissentlich durchgemacht haben, erheblich sein kann. Möglicherweise ist es sinnvoll, wenn sich weiterhin einige der gesunden Menschen infizieren, damit diese dann auch zumindest vorübergehend immun sind.

Um genauere Zahlen zu haben müssten m.E. Abstriche sehr viel großzügiger und möglichst in einem repräsentativen Kollektiv durchgeführt werden.

 

Viele Menschen haben ein Bedürfnis, über die üblichen Hygiene-Maßnahmen hinaus vorzubeugen.

 

 

Zur Vorbeugung empfehle ich:

 

- tägliche Bewegung an der frischen Luft 45 - 60 Minuten

- Wechselduschen, ausreichend Schlaf, gute Ernährung (biologisch, vitaminreich, möglichst regional und saisonal), wenig Alkohol, Nikotinverzicht

 

- Echinacin/Echinacea Frischpflanzenextrakt 2x/Tag 50 Tropfen

 

- Vitamin C –reiches Obst und/oder Vitamin C als Nahrungsergänzung ca. 1 g/Tag

 

- virentötende Nahrungsmittel (Ingwer, Knoblauch, Zimt), ggf. auch als Tee

 

- Gurgeln mit 5 Tropfen Propolis-Tinktur in 20 ml Wasser 2x/Tag

 

- Vitamin D 1000 IE/Tag

 

- Grapefruitsamenextrakt als Nahrungsergänzungsmittel

 

- evtl. das homöopathische Präparat von Peter Chappel 2x/Woche 3 Globuli

 

- Unterstützung der Darmflora ggf. durch Zufuhr von Prä- und Probiotica

 

 

 

Bei den ersten Anzeichen grippaler Symptome können zusätzlich täglich 4 x 1.2 g Artemisiapulver eingenommen werden, z.B. in Form von Kapseln oder Tabletten oder 800-900 mg Artemisinin (da zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen u.a. Malaria-Medikamente diskutiert werden und Artemisia annua nachweislich eine Wirkung bei Malaria hat)

 

Bei Artemisinin handelt es sich um einen sekundären Pflanzenstoff, der in den Blättern und Blüten des Einjährigen Beifußes (Artemisia annua) enthalten ist. Artemisinin wird bereits in der Jahrtausende alte traditionelle chinesische Medizin erwähnt. Artemisia annua enthält 0,3-0,5% Artemisinin.

 

 

Um die Krankheit möglichst milde ablaufen zu lassen, ist die Stärkung des eigenen Immunsystems wichtig. Eine Möglichkeit dazu, ist klassisch-homöopathische Behandlung, deren Ziel es ist, die individuelle "Lebenskraft" zu stärken.

Wichtig ist es auch, durch die empfohlenen Hygienemaßnahmen die Zahl der Viren weitgehend zu reduzieren, damit der Verlauf der Krankheit im Fall einer Infektion möglichst milde ist.

 

Bitte melden Sie sich beim Auftreten von stärkeren grippalen Symptomen telefonisch in der Praxis, damit wir ein geeignetes homöopathisches Mittel für Sie finden und über das weitere Vorgehen entscheiden können!

 

Gern beraten wir Sie auch bezüglich der Mittel, die bei einem akuten Infekt in Frage kommen oder auch bei all den Fragen und Ängsten unterstützend wirken können, die die derzeitige Situation aufwirft.

 

 

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie gut durch diese Zeit kommen!

 

 

 

Ihre G. Treutler-Walter und Martina Grüber