Psychotherapie

Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens Krisen, die sie nur schwer allein bewältigen.

 

Andere spüren, dass ihre körperlichen Symptome in Zusammenhang stehen mit seelischen Problemen. Wieder andere erleben sich jahrelang wie gefangen in einem Verhaltensmuster, das sie gern verändern würden.

 

Manchmal helfen wenige Gespräche mit einem psychotherapeutisch ausgebildeten Arzt/Ärztin oder Psychologen/in, um eine Veränderung in Gang zu bringen.

 

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen 5 sogenannte „probatorische Sitzungen“, die dazu dienen sollen, dass PatientIn und BehandlerIn überprüfen können, ob ein Behandlungsbedarf und eine ausreichende Motivation seitens des Patienten/der Patientin für eine Psychotherapie besteht und ob TherapeutIn und PatientIn fruchtbar miteinander arbeiten können.

 

Im Anschluss an diese 5 Sitzungen kann der Patient/die Patientin einen Antrag auf Psychotherapie stellen. Für tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie werden meist 25 oder 50 Stunden beantragt.

 

Die therapeutischen Prinzipien der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie haben sich aus der psychoanalytischen Praxis entwickelt, dabei wurden eine Vielzahl therapeutischer Methoden integriert.

 

 

Der Schwerpunkt der Behandlung liegt in der Bearbeitung von Konflikten und Problemen in der aktuellen Lebenssituation des Patienten. Die Problemsicht, ebenso wie die Formulierung des Therapieziels werden mit dem Patienten zusammen erarbeitet. Meist zeigen sich in diesen Konflikten und Schwierigkeiten Muster, die der Patient seit vielen Jahren kennt und die mit Erfahrungen, unbewussten Wünschen, Motiven und/oder Konflikten aus Kindheit und Jugend zusammenhängen.

 

Ein Verständnis dieser Muster und deren Ursache kann eine deutliche Erleichterung bringen.

 

Die meisten Menschen versuchen schmerzhafte Gefühle zu vermeiden. Häufig ist es hilfreich, sich im geschützten Rahmen der Psychotherapie diese Gefühle zu erlauben, sie genau zu beschreiben und sie einem anderen Menschen (dem Therapeuten) mitzuteilen. Manchmal hilft es auch, in diesem Rahmen neue Verhaltensweisen auszuprobieren und zu spüren, was diese innerlich verändern und wie sie sich anfühlen oder zu erfahren, was uns davon abhalten könnte, sich anders zu verhalten.

 

Ich führe die Psychotherapie im Sitzen in meinem Behandlungszimmer durch, in der Regel mit einer Häufigkeit von 1 Sitzung (zu 50 Minuten) pro Woche, bei Bedarf auch in größeren Abständen.